Elektrischer Wäschetrockner – der Feind in Ihrem Geldbeutel

Elektrischer Wäschetrockner – der Feind in Ihrem Geldbeutel

Einer der größten Stromfresser im Haushalt ist der elektrische Wäschetrockner. Denn für die Verdunstung des Wassers in der feuchten Wäsche benötigt er viel, viel Strom.

Frau macht Wäsche

Wieviel Strom und Geld verbraucht ein elektrischer Wäschetrockner?

Ein Wäschetrockner der Energieeffizienzklasse A++ benötigt rund 2 kWh Strom pro Trocknungsvorgang. Geht man davon aus, dass der Strompreis bei etwa 30 Cent pro kWh liegt, belaufen sich die Kosten auf 60 Cent pro Trocknungsvorgang.

Dieser Betrag ist aber zu tief angesetzt, da man auch die Abschreibung für den Wäschetrockner berücksichtigen muss. Geht man davon aus, dass ein 500 Euro teures Gerät 10 Jahre hält und für 150 Trocknungsvorgänge pro Jahr eingesetzt wird, fallen weitere 33 Cent pro Einsatz an.

Nach Adam Riese kostet also der einmalige Einsatz des Wäschetrockners rund einen Euro!

Wie geht es kostengünstiger?

Nach 10 Jahren und insgesamt 1500 Trocknungsvorgängen hat man also rund 1000 Euro für das Trocknen der Wäsche ausgegeben.

Deutlich günstiger geht es beispielsweise mit einem Wäscheständer. Hochwertige Modelle gibt es schon ab 40 Euro im Fachhandel. Gute Modelle zeichnen sich durch Merkmale wie robuste Scharniere, kompakte Abmessungen und stabilen Stand aus.

Ein Wäscheständer ist nicht nur sparsamer in der Anschaffung und im „Verbrauch“ als ein elektrischer Wäschetrockner. Er hat einen weiteren, unschlagbaren Vorteil gegenüber der elektrischen Konkurrenz: die Textilien leiden nicht unter dem Trocknungsvorgang. Das Flusensieb eines elektrischen Trockners zeigt, wieviel Fasern abgeschlagen werden.

Bei einem Wäscheständer dagegen werden die Textilien nicht umhergeschleudert. Sie trocknen ganz natürlich an der frischen Luft.

Worauf achten beim Wäscheständer?

Ein Wäscheständer sollte nur in Zimmern zum Einsatz kommen, die warm und leicht entlüftbar sind. Denn beim Trocknen geht die Feuchtigkeit von der Wäsche in die Luft über. Entlüftet man den Raum nicht, kann es zur gefürchteten Schimmelbildung kommen.

Aus diesem Grund lehnen viele Vermieter den Einsatz von Wäscheständern in ihren Mietregeln ab. Dies ist aber in der Regel nicht zulässig, da das Trocknen von Wäsche zum üblichen Gebrauch einer Wohnung gezählt wird.

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